Er revolutionierte nicht nur
1. die Mechanik und das Griffsystem (Böhm-System), sondern änderte
auch den
2. konischen Verlauf der Traversflöte auf einen zylindrischen, bei dem sich
das Kopfstück zusätzlich zum Mundloch hin verjüngt.
Diese zweite Entwicklung wird weniger oft erwähnt,
ist aber für den Klang einer modernen Flöte von entscheidender
Bedeutung.
Betrachtet man die Entwicklung der Flöte seit Böhms
Arbeiten, ist es interessant festzustellen, dass sich am Klappenmechanismus
fast nichts mehr geändert hat, während der Bau des Kopfstückes
grundlegenden Veränderungen unterworfen war und ist.
So kann man heute davon ausgehen, dass ein Großteil
der Klangcharakteristik einer Flöte wie Volumen, Ansprechverhalten
und Tonfarbe wesentlich vom Kopfstück beeinflusst werden.